Welche Technik steckt hinter UMTS?



UMTS ging als erweiterung des weltweit am besten ausgebauten Mobilfunknetzes, bekannt als GSM, hervor. GSM bedeutet „Global System for Mobile Communication“ und wird beinahe Weltweit eingesetzt. GSM ist hierbei die zweite Generation der Mobilfunktstandards und ist volldigital. Dabei wurde unter anderem darauf wert gelegt, dass der Mobilfunk zur Festnetz ISDN-Telfonie kompatibel wird.

GSM ist in Deutschland seit anfang der 90er Jahre verfügbar und war mit ein Grund für die schnelle Verbreitung von Mobiltelefonen. Im Laufe der zeit wurden einige Erweiterungen hinzugenommen, um das netz auch für Datendienste besser Nutzbar zu machen. Hierzu zählen bespielsweise GPRS und EDGE. Diese Deinste erlaubten eine wesentlich schnellere Datenübertragung und stellten die basis der heutigen Multimediadienste dar.

Im Jahre 2001 wurden dann die ersten UMTS netze eingesetzt. UMTS stellt die dritte Generation Mobilfunk dar. UMTS steht dabei für „Universal Mobile Telecommunications System“. Im Ausland wird auch von 3G Diensten gesprochen und langsam findet auch dieser begriff in unseren Sprachgebrauch.

UMTS wurde mit dem Ziel entwickelt höhere Übertragungsraten für Datendienste anbieten zu können entwickelt. Somit wurde der Grundstein für die neuen Multimediadienste gelegt.

Dank der verschiedenen Ausbaustufen sind inzwischen bis zu 7,2 MBit/s möglich - und das entspricht einem Vielfachen einer ISDN Leitung und sogar den 7fachen einer DSL leitung mit einem MBit/s.

Ursprünglich waren in der ersten Ausbaustufe 384 kbit/s möglich, doch dank High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) bieten alle Netzbetreiber inzwischen bis zu 7,2 MBit/s an. Theoretich könnten diese Netze sogar bis zu 14,4 MBit/s leisten. Durch Fehlerkorrekturen und Interferenzen wird dieser Wert jedoch derzeit nicht erreicht.

Dank der neuen Technik und der hohen Datenraten wird UMTS also als DSL-Ersatz immer interessanter. Auch durch die sich ständig weiterentwickelnden Empfangsgeräte wird der Einsatz fürdie Verbraucher immer einfacher.

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Aktuelles



Der Anbieter Webmobilisten mit den Marken Funkster, Quickster, Rlscom, Tismobi, Elvi, Spurtig und RTL2 Mobil hat zum Jahreswechsel die Vermarktung eingestellt. Die abgeschlossenen Verträge können weiterhin genutzt werden, da die Verträge mit anderen Providern abgeschlossen wurden. Der Support wird bis zum Ablauf der Mindestlaufzeit des jeweiligen Vertrags ebenfalls aufrechterhalten. 

Als Grund für den Vermarktungsstop nennt das Unternehmen den hohen Wettbewerbsdruck auf dem Markt von mobilen Internetdiensten.